In wenigen Wochen kommt die Neuauflage des Fachbuchs „Social Media Relations“ (Rezensionen Erstauflage) auf den Markt. Auf der gleichnamigen Facebook-Seite zum Buch hatte ich über den Fortschritt auf dem Laufenden gehalten.

Heute möchte ich einen kurzen Überblick über die Veränderungen und neuen Inhalte von „Social Media Relations“ geben. Es sind unglaublich viele Aspekte hinzugekommen, vor allem aus der Praxis. Seit Erscheinen der Erstauflage Anfang 2010 haben sich aus dem Buch – das ein Türöffner für viele Kontakte war – sehr, sehr viele Gespräche und auch Projekte ergeben.

Ziel beim Schreiben der Neuauflage war es, viel daraus wieder in das Buch zurückfließen zu lassen.

Die wichtigsten Aspekte:

Krisenkommunikation. Die Neuauflage enthält umfangreiches Detailwissen vor allem zum Thema Social-Media-Krisenkommunikation und zur Verhinderung sogenannter Shitstorms:

  • Krisen in Social Media frühzeitig erkennen
  • Mit Krisen umgehen: Wie reagieren Unternehmen wann auf den sogenannten Shitstorm?
  • Was ist ein Shitstorm überhaupt? Ist eine Krise bei Facebook wirklich so schlimm, wie immer behauptet wird?
  • Wie verhindert man eine Social-Media-Krise, die durch eine kritische TV-Sendung ausgelöst werden könnte?
  • Kann man eine Social-Media-Krise vorab planen und somit besser meistern? Ein umfangreicher Praxisteil beschreibt detailliert, wie man sich mit welchen Methoden auf einen Shitstorm vorbereiten kann. Auf den ersten Blick kryptische Begriffe die die „Szenario-/Aktions-Matrix“ werden im Buch detailliert erklärt.

Stark ausgebaut ist auch der Bereich rund um die Social-Media-Strategie. In der Erstauflage wurde umfassend beschrieben, welche Fragen sich PR-Verantwortliche stellen sollten, die Facebook und Twitter für ihre Arbeit nutzen möchten. Seitdem habe ich diesen Prozess einige Male durchgemacht – mit Unternehmen aller Größenordnungen. Hinzu kommen in der Neuauflage daher Aspekte wie:

Social-Media-Strategieprozess im Unternehmen:

  • Wie kriegt man das hin?
  • Wie nimmt man alle Abteilungen mit?
  • Wie kann ein Social-Media-Workshop im Unternehmen gestaltet werden?
  • Wie findet man heraus, was bisher im Internet über das Unternehmen, die Wettbewerber und die verbundenen Themen gesprochen wird?
  • Wie ist feststellbar, wo die Chancen und Risiken lauern?
  • Welche Prozesse und Zuständigkeiten müssen geregelt werden, damit Social Media im Unternehmen funktionieren kann?

Ist ein Wandel der Unternehmenskultur erforderlich, muss das Unternehmen unter Umständen an seiner gesamten Corporate Language feilen? – Oder muss sich die Unternehmenskultur an Social Media orientieren?

Besonders freue ich mich darüber, dass in der Neufauflage Praktiker wie Uwe Knaus zu Wort kommen, die erfolgreich Social Media in Unternehmen verankert haben. Zudem gibt es Interviews mit Experten in Spezialdisziplinen von Social Media, etwa zu Recht im Web 2.0 mit Dr. Carsten Ulbricht, der erklärt, wie sich ein Rechtsanwalt im Social Web positioniert. A propos Praxis: Auch die Praxistipps sind deutlich ausgebaut; viel Aufmerksamkeit hat beispielsweise die vorab veröffentlichte Checkliste zur Sicherheit von WordPress erhalten – oder auch der Textabschnitt, der sich darum kümmert, wie man Social Media Monitoring zum „Themenradar“ ausbaut.

Die Grundbotschaft des Buches ist und bleibt: Wichtig beim Einstieg in Social Media ist einfach, dass man das Pferd nicht von hinten aufzäumt, sondern alles geplant angeht.

Vorbestellungen zur Neuauflage nimmt der d.punkt-Verlag entgegen. Wer rezensieren möchte, kann sich auch an mich wenden.

Social-Media-Strategie - Das Pferd nicht von hinten aufzäumen

Social-Media-Strategie – Das Pferd nicht von hinten aufzäumen

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