Tools für Social Media Monitoring gibt es am Markt in schier unüberschaubarer Auswahl. Dennoch überfordert Social Media Monitoring die meisten Unternehmen.

Social Media Monitoring Tools: Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen

Vor allem große Unternehmen investieren viel in Social Media Monitoring: “Social Media Monitoring betreiben 48 Prozent der Großunternehmen, aber nur 10 Prozent der KMU”, so eine Studie des IT-Branchenverbandes BITKOM.

Social Monitoring Software reicht nicht aus

Grund für die Zurückhaltung kleinerer und mittelständischer Unternehmen in Sachen Social Media Monitoring dürfte zuvorderst das Preisnivau professioneller Monitoring Tools sein. Schnell kommen drei- oder gar vierstellige Beträge im Monat zusammen.

Monitoring als Fehlinvestition

Unternehmen, die in professionelle Social Media Monitoring Tools investieren, haben damit jedoch allzu häufig nur eines erreicht: zusätzliche Ausgaben, die als Budget für sinnvollen Content in den Social Networks fehlen. Ein Social Monitoring Tool, das nicht in die täglichen Prozesse des Content Marketing eingebunden ist, entpuppt sich allzu häufig als Fehlinvestition. Das Problem dabei: Häufig deckt die Investition ins Monitoring lediglich die Kosten für die Monitoring-Software ab. Verkauft werden häufig Monitoring Tools, die vor allem für Analysezwecke geeignet sind, weniger für ein inhaltliches Social Monitoring. Doch gerade die automatische Analyse von Meinungsbildern – “Social Analytics” – ist heftig umstritten. Für Für Gartner-Analyst Alexander Linden sind Social Analytics sogar zu einem Großteil “Kaffeesatzleserei”, da die gelieferten Ergebnisse zu ungenau sind.

Social Monitoring für die Themenplanung auswerten

Um tatsächlich Nutzen aus Social Media Monitoring zu ziehen, müssen Unternehmen vor allem eins bedenken: Die Ergebnisse des Social Media Monitoring müssen kontinuierlich ausgewertet werden und in die Social-Media-Themenplanung einfließen. Damit können sie Fundament für messbar erfolgreiches Content Marketing sein. Eine qualifizierte Auswertung von Social Media Monitoring Tools nach fest definierten Kriterien und Prozessen ist der Schlüssel zum Nutzwert von Monitoring Tools.

Praxistipps: Social Media Monitoring für Unternehmen

Kommunikationsverantwortliche sollten beim Social Media Monitoring folgende Tipps beachten:

  1. Kostenlose Social Media Monitoring Tools reichen als Monitoring Software häufig völlig aus. Mithilfe frei verfügbarer Monitoring Software lassen sich Blogs, Social Networks und klassische Online-Medien in der Regel sehr zuverlässig und kontinuierlich monitoren.
  2. Social Media Monitoring sollte in einen organisatorischen Prozess integriert werden. Unternehmen sollten klipp und klar definieren, wer die Tools für Social Media Monitoring in welcher Frequenz ausliest und in welcher Form die Ergebnisse an welchen Personenkreis weitergeleitet werden. Bewährt haben sich in der Praxis Social Monitoring Newsletter, die in einer fest definierten Form in einer genau festgelegten Frequenz erstellt und an Entscheider in den Bereichen PR und Content Marketing versandt werden.
  3. Social Media Monitoring für die kontinuierliche Themenplanung und Social Media Analytics sollten genauestens auseinandergehalten werden. In der Regel ist es sowohl deutlich zu teuer als auch viel zu unhandlich, mächtige Monitoring Software für das regelmäßige Social Media Monitoring zu nutzen. Setzen Sie lieber auf schlanke, kostenfreie Social Media Monitoring Tools.
Social Media Monitoring lebt vor allem von seiner Auswertung. Unternehmen sollten genau prüfen, welche Beträge sie regelmäßig in Software und Tools für Social Media Monitoring investieren. Klare Zuständigkeiten bei der Auswertung und feste Formen bei Frequenz und Form von von Monitoring-Newslettern für Entscheider sind der Schlüssel zum Nutzwerk von Social Media Monitoring.

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