Ich hol‘ mir deine Katze und zieh‘ ihr bei lebendigem Leib das Fell ab, vielleicht kapierst du’s dann.

Mit diesem drastischen Zitat eröffnet Autorin Susanne Pahler ihren Beitrag „Wut im Web“ im Frauenmagazin „Wienerin“, das nach eigenen Angaben eine der führenden Frauenzeitschriften in Österreich ist.

Ich komme darin auch zu Wort und habe heute das Belegexemplar erhalten, vielen Dank, Susanne!

Ein paar Anti-Shitstorm-Tipps

Es geht in dem Beitrag um Shitstorms, Entrüstungswellen, Kampagnen, gegen Einzelpersonen. Susanne beschreibt das Phänomen des „Online Disinhibition Effect“ – man muss dem Opfer der Beschimpfungen nicht in die Augen sehen, nicht wahrnehmen, wie sie/er reagiert. Manche User schreiben dann Dinge, die sie im real life niemals jemandem ins Gesicht sagen würden.

Meine Kernaussagen im Beitrag:

  • Shitstorms gegen Einzelpersonen werden in der Regel durch unbedachte Äußerungen entfacht. Eine Person verletzt beispielsweise die „Emotionen bestimmter Gruppen“ – und die entsprechenden Gruppen regen sich legitimerweise darüber auf.
  • Es gilt, bedacht zu bleiben und nicht überzureagieren. Eher stillhalten. Auf Beleidigungen nicht eingehen, sonder zur sachlichen Auseinandersetzung aufrufen.
  • Aber: Wenn tatsächlich Beleidigungen, Bedrohungen oder falsche Tatsachenbehauptungen im Spiel sind, dann kann man sich auch als Einzelperson gegen einen Shitstorm wehren – und zwar juristisch.

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