WLAN-Hotspot kostenlos anbieten: So geht’s!

Mit diesem Hotspot Router bieten Sie in Gastronomie, Hotels, Cafés und Shops einen Gratis-WLAN-Hotspot für Gäste an.

Eine neue Lösung für offenes WLAN, das Gastronomie, Hotels, Cafés und Shops ihren Gästen anbieten können, kommt von „sorglosinternet“. Ich habe den Router für offenes Gratis-WLAN für Gastronomen und Hotels getestet. Der Service ermöglicht es Betreibern von Gaststätten, Cafés und Hotels, einen sicheren WLAN-Internetzugang anzubieten. Nachdem ich Erfahrungen mit zahlreichen Anbietern für freies WLAN gesammelt habe (Sowifi u.v.a.m.), sowohl als Nutzer als auch im Testlauf mit unterschiedlichen Anbietern, kann ich die Lösung von Sorglosinternet empfehlen: Mit der Box der beiden Gründer können endlich Gastronomie, Hotellerie, Shops und alle weiteren Betreiber öffentlicher Hotspots ihren Gästen freies WLAN anbieten.

  • Die Lösung für offenes, freies WLAN kommt mit Plug-and-Play-Installation und einfacher Administration.
  • Die Betreiber eines offenen WLAN in Gastronomie, Hotels etc. erhalten schöne Statistiken über die Besucher.
  • WLAN-Betreiber sind nicht für das verantwortlich, was die Gäste im Internet so tun (Schutz per VPN).
  • Das heißt: Die Gefahr, für das offene WLAN am Ende eine Abmahnung zu kassieren, wird eliminiert.

Ebenfalls von Vorteil: Die Lösung für freies WLAN ist schon seit Jahren am Markt etabliert und funktioniert zuverlässig.

Bestellen Sie Ihren WLAN-Hotspot für Gäste

Keine automatische Vertragsverlängerung, keine Sorgen mit dem WLAN-Hotspot:
Hier können Sie Ihren Hotspot für Kunden und Gäste direkt ordern.

Info und Order: Sorglosinternet

WLAN Hotspot richtig einrichten:

Bei heise.de finden Sie einige nützliche WiFi-Tipps, mit denen Sie Ihren kostenlosen WLAN-Hotspot richtig einrichten können. Wichtig: Der Router für Ihren WLAN-Hotspot sollte ideal positioniert werden; zudem gilt es, Störungen durch benachbarte WLAN-Hotspots zu identifizieren. Ein WLAN-Scanner hilft Ihnen, herauszufinden, wie stark die WiFi-Kanäle in Ihrer Umgebung belegt sind. Sortieren Sie die Anzeige nach absteigender Signalstärke (RSSI, –47 sind stärker als –65 dBm), und schon sehen Sie, welchen WLAN-Kanal Sie besser nicht nutzen sollten.

Wifi mit -50 dBm – gut genug?

Falls es Ihnen wie uns geht und die Leistungspegel-Angaben für WiFi in dBm irritierend sind, finden Sie bei metageek.net eine Liste mit akzeptablen WiFi-dBm-Signalstärken für Ihren kostenlosen WLAN-Hotspot. Die Liste gibt Aufschluss, welche WiFi-Signalstärken in dBm für welche Anwendungen ausreichen. half uns bei der Einrichtung unserer WLAN-Hotspots.

WLAN-Geschwindigkeit erhöhen:

Die Redaktion der PC-Welt hält eine Anleitung bereit, mit der Sie die Geschwindigkeit Ihres kostenlosen WiFi-Hotspots erhöhen können. Der Beitrag zeigt, wie Hotspot-Anbieter Störungen ausfindig machen können, damit Gäste im kostenlosen WLAN mit maximaler WiFi-Geschwindigkeit unterwegs sein können.

Noch mehr WiFi-Tipps

Bei teltarif findet sich ein Ratgeber, der sich mit WLAN-Sicherheit beschäftigt. Die Tipps und Hinweise sind weniger an die Betreiber kostenloser öffentlicher Hotspots gerichtet. Dennoch seien Sie Ihnen als WiFi-Anbieter ans Herz gelegt, denn nahezu jeder von uns hat heutzutage ja auch sein privates WLAN zu schützen.

Interview: Offenes WLAN anbieten mit „SorglosInternet“

Mit der „sorglosbox“ soll kostenloses, offenes WLAN auch hierzulande wieder risikofrei möglich werden. Betreiber offener WLAN-Hotspots könnten so der Abmahngefahr entgehen – meint das Gründerteam von „sorglosinternet“. Ich beschäftige mich mit dem Thema ja schon länger, siehe auch „Facebook wird zum WiFi-Anbieter“ – und testete daher die „sorglosbox“ vor längerer Zeit und habe Mitgründer Wolfgang dazu einige Fragen gestellt.

Offenes WLAN gratis für Gäste und ohne Risiko mit der SorglosBox

Offenes WLAN gratis für Gäste und ohne Risiko mit der SorglosBox. Durch einen VPN-Tunnel stellt der Anbieter „sorglosinternet“ sicher, dass Betreiber von offenen WLAN-Hotspots nicht abgemahnt werden. Ideal vor allem für Inhaber von Cafés, Geschäften, Hotels. Lesen Sie hier, wie Sie risikolos offenes Gratis-WLAN anbieten können.

Bernhard: Gratis und risikolos offenes WLAN anbieten zu können klingt sehr reizvoll. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wolfgang: Ich war zuletzt bei einem Nahrungsmittelhersteller in Thüringen beschäftigt, der eine große Erlebnis-Welt errichtete. Dort entstand auch ein Restaurant, welches seinen Gästen WLAN anbieten sollte. Für die Realisation wurde ein Hotspot von einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen vorgeschlagen, der mehrere hundert Euro im Monat kosten würde. Andere günstigere Alternativen waren technisch sehr komplex. Letztlich konnte keine einfache und bezahlbare Lösung gefunden werden, weshalb kein Gäste-WLAN realisiert wurde. Durch meine vorherige Tätigkeit bei Apple, war mir jedoch bewusst, welches Potential wirklich einfache IT-Lösungen haben können. So war die Idee für eine günstige und ganz simple Lösung für die WLAN-Rechtsproblematik für Gastronomie, Hotellerie, Ferienwohnungen, etc. geboren.

Durch die VPN-Tunnelung zu euch soll der Anschlussinhaber vor Abmahnungen geschützt sein. Ihr selbst sagt, ihr könnt nicht abgemahnt werden, weil ihr Netzbetreiber?! seid. Seid ihr da wirklich ganz sicher?

Darüber haben wir uns natürlich auch eingängig Gedanken gemacht. Nach intensiver Prüfung konnten wir diese Frage bejahen und sorglosinternet gründen. Der DeHoGa empfiehlt übrigens genau dieses Vorgehen, als sicherste Lösung für alle Gastgeber.

Gab’s schon Abmahnungen an eure Adresse?

Bisher hat uns noch keine Abmahnung erreicht. Das ist insofern nicht verwunderlich, da die IP-Adressabfrage und Zustellung einer Unterlassungserklärung manchmal bis zu 2 Jahre dauern kann. Genau dies macht es aber für die, die eine Abmahnung erhalten noch schwerer. Wer weiß denn schon noch genau, was vor zwei Jahren passiert ist?

Fürchtet ihr nicht, dass die rechtliche Chance, die ihr für das offene Gratis-WLAN nutzt, vom Gesetzgeber geschlossen wird?

Der Gesetzgeber hat sich bisher in Netzthemen leider nicht sehr kompetent gezeigt. Wir setzen uns für ein freies WLAN für alle ein, wie es in vielen anderen Ländern schon Praxis ist. Deshalb haben wir die sorglosbox entwickelt. Die Regelungsmöglichkeiten eines einzelnen Gesetzgebers in einem weltweiten Netz sind begrenzt. Wir sind bereit uns so lange Lösungen einfallen zu lassen, bis wir einen einfachen und sorgenfreien Netzzugang für alle auch in Deutschland realisiert haben.

Denn in Deutschland ist es ja offensichtlich nicht gewollt, dass Menschen anonym via WLAN im Internet surfen und nicht belangt werden können…

Dieser Kurswechsel gegenüber den Freiheits- und Privatrechten des Einzelnen ist beängstigend. Man muss sich das mal vorstellen. Vorratsdatenspeicherung bedeutete im analogen Leben, die komplette Überwachung, wer sich wann mit wem getroffen hat, wie lang gesprochen wurde, usw. Würden überall Kameras installiert, würden vielleicht mehr Leute aufwachen; so passiert die Entwicklung schleichend im Verborgenen digital. Fest steht: Auch heute ist es wichtiger denn je, für Freiheitswerte einzutreten. Die NSA-Skandale zeigen dies umso mehr.

Was ist, wenn jemand im Gratis-WLAN wirklich schwerwiegende strafbare Handlungen begeht?

Da wir keine Verbindungsdaten anlegen, können selbst wir nicht sagen, wer genau was online getan hat. Das Fernmeldegeheimnis ist eine Weiterentwicklung des Postgeheimnisses und genauso wie die Post den Inhalt von Briefen nicht kennen soll auch wenn sich der Absender entscheidet sich nicht selbst auf den Brief zu schreiben, so sollen auch wir den Inhalt von Kommunikation nicht kennen. Sicherheitsaspekte rechtfertigen aus unserer Sicht keine Totalüberwachung. Über 99% der Menschen checken einfach nur ihre Mails, lesen Nachrichten oder chatten mit Freunden. Ein Generalüberwachung ist somit nicht verhältnismäßig.

Ist die Box nicht ideal für Leute, die unerkannt via WLAN illegal Zeug hoch- und herunterladen möchten? Wie geht ihr damit um?

Alex und Wolfgang, die Gründer von SorglosInternet, ermöglichen mit der SorglosBox das Anbieten von freien, offenen WLAN-Hotspots ohne Abmahnrisiko für den Anschlussinhaber.

Alex und Wolfgang, die Gründer von SorglosInternet, ermöglichen mit der SorglosBox das Anbieten von freien, offenen WLAN-Hotspots ohne Abmahnrisiko für den Anschlussinhaber. In der Mitte auf dem Bildschirm: Amadeus, ebenfalls einer der Gründer.

Dieses Argument hören wir natürlich häufiger. Ich denke es hilft, wenn man sich das Problem einmal auf höherer Ebene ansieht. Das Internet ist ein weltweites Netz. Selbst in der EU nimmt Deutschland eine Sonderstellung mit der Störerhaftung ein. In Dublin wurde z.B. vor einigen Monaten freies WLAN in der gesamten Innenstadt realisiert. Statistiken des Justizministeriums legen dar, dass in Deutschland aufgrund unserer besonderen Rechtslage weder mehr noch weniger als anderswo hoch- bzw. heruntergeladen wird. Aus unserer Sicht ist es wenig effektiv wenn Deutschland mit seiner Rechtslage die Nutzung von WLAN behindert statt diese Technologie für die Gesellschaft besser nutzbar zu machen. Wir richten uns dezidiert an Gastgeber, die einfach und sicher Ihren Gästen WLAN anbieten möchten. Die eingesetzte Technik ist seit Jahren bekannt und die Bandbreiten in einem Restaurant oder Café sind begrenzt; Leute die bewusst das Urheberrecht verletzen möchten, haben weit einfachere Wege dies von zu Hause aus zu bewerkstelligen, als dafür in ein Café zu gehen.

Wie viele Boxen habt ihr bisher verschickt? Wie ist die Nachfrage?

Da wir mit der sorglosbox eine wirklich einfache, aber trotzdem sichere und preislich überschaubare Lösung anbieten, wird diese sehr dankbar angenommen. Wir haben bisher eine dreistellige Anzahl an sorglosboxen nach ganz Deutschland versendet.

Im Moment lässt sich die WLAN-Box nicht durch den Kunden konfigurieren. Wie ist denn eure Roadmap? Welche Funktionen kommen wann dazu?

Jeder Kunde kann die sorglosbox individuell bei der Bestellung an seine Bedürfnisse anpassen. Weitere Änderungen pflegen wir gern ganz sorglos via Fernwartung ein; derzeit arbeiten wir an einer Lösung, dass einfache Änderungen auch direkt durch den Kunden durchgeführt werden können.

Oft wird z.B. Freifunk als Alternative aufgeführt. Wie differenziert ihr euch?

Freifunk ist eine tolle Sache. Leider reicht es aber nicht eine technische Lösung nur innerhalb einer Community zu verbreiten. Geschäftsleute brauchen ein Leistungsversprechen, einen Ansprechpartner und im Zweifel auch jemanden der einmal bei einer Frage helfend zur Verfügung steht. Genau das machen wir.

Ist eure Idee wirtschaftlich eine Erfolgsgeschichte?

In erster Linie geht es uns nicht um wirtschaftlichen Erfolg. Unser Ziel ist freies WLAN für alle. Wir machen uns gern durch eine Gesetzesänderung oder ein höchstrichterliches Urteil überflüssig, aber leider sieht er derzeit alles andere als danach aus. Natürlich haben auch wir einige Kosten zu decken. Seit diesem Monat können wir aber z.B. bereits unsere Miete durch sorglosinternet bezahlen. Mit unseren Einnahmen unterstützen wir aber z.B. auch als Fördermitglied den Digitale Gesellschaft e.V, der sich politisch für ein freies und gerechtes Internet und eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik einsetzt.

Wie soll’s weitergehen?

Wir sind ständig bestrebt die Nutzung der sorglosbox für unsere Kunden und deren Gäste noch komfortabler und einfacher zu machen. Deshalb schätzen wir den engen Kontakt mit unseren Kunden, aus dem auch immer wieder Anregungen zur Weiterentwicklung kommen, an die man selbst gar nicht gedacht hat. Aber auch wir haben einige Ideen. Es bleibt also spannend. tl;dr?

Wer in Deutschland sein WLAN offen und ohne Zugangsschutz anbietet, der riskiert, dafür abgemahnt zu werden (hier Wikipedia-Hintergründe dazu) und für Rechtsverstöße Dritter zu haften. Während in anderen Ländern häufig offene WLAN-Hotspots vorzufinden sind, ist dies in Deutschland zur absoluten Ausnahme geworden. Dabei könnten insbesondere Unternehmen den freien WLAN-Zugang als Marketinginstrument nutzen.
Die Gründer von sorglosinternet bieten mit der „sorglosbox“ einen Router, der einmalig 99 EUR kostet. Zudem fallen 19 EUR Servicegebühr pro Monat an (monatlich kündbar, Preise netto). Die Gegenleistung: Man kann seinen Internetzugang offen und unverschlüsselt per WLAN anbieten. Dabei wird die eigene IP-Adresse nicht nach außen sichtbar, da der Datenverkehr über einen VPN-Tunnel über sorglosinternet weitergeleitet wird.
Das Unternehmen ist erst seit wenigen Monaten am Start und sehr idealistisch unterwegs. Bleibt abzuwarten, ob die Idee aufgeht – und ob sorglosinternet tatsächlich gegen Abmahnungen immun ist. Auf jeden Fall eine sehr gute und mutige Idee.

Bestellen Sie Ihren WLAN-Hotspot für Gäste

Keine automatische Vertragsverlängerung, keine Sorgen mit dem WLAN-Hotspot: Hier können Sie Ihren Hotspot für Kunden und Gäste direkt ordern.

Info und Order: Sorglosinternet

Keinen Beitrag mehr verpassen:

Wir senden Ihnen unsere Blogpostings auf Wunsch gern per E-Mail. Tragen Sie dazu Ihre Adresse ein. Ein Klick in der darauf folgenden E-Mail (unbedingt erforderlich!) und Sie erhalten unsere News bei Erscheinen direkt in Ihre Inbox.